Senfsaaten mit unterschiedlichem Aroma

GelbsenfsaatSenf zählt als beliebtes scharfes Gewürz, welches aus den Körnern der Senfsaat hergestellt wird. Ursprünglich in Griechenland als Heilmittel eingesetzt, hat sich die Pflanze durch den leichten Anbau weltweit verbreitet. Grundsätzlich unterscheidet man die Senfsaaten in zwei große Gruppen: der gelbe Senf und der braune Senf.

Aus der Senfsaat entsteht beim großflächigen Anbau eine einjährige Pflanze mit einer Höhe bis zu 1,50 Metern. Die gelben Blüten entwickeln sich bei der Reifung zu kleinen Schoten mit den Senfkörnern im Inneren. Farbe, Größe und Geschmack der Körner unterscheiden die einzelnen Senfsorten und ordnen ihnen verschiedene Einsatzbereiche beim Kochen und Braten zu. Neben der Verwendung als ganze Samen werden die Senfkörner beispielsweise auch gemahlen und zu Pulver verarbeitet.

Die gelbe Senfsaat

Gelbe oder auch weiße Senfsaaten verdanken ihren Namen der Korn-Farbe. Die Körner besitzen eine glatte Oberfläche und haben eine Größe zwischen 1 und 2,5 mm. Der Geruch ist sehr neutral und sticht nicht in der Nase. Geschmacklich überzeugt diese Senfsorte mit ihrem milden und mäßig scharfen Aroma. Die leichte Schärfe passt beispielsweise zu süßlichen und würzigen Speisen, wie Salatsoßen oder verschiedene Käsearten. Weitere Verwendungsarten der gelben Senfsaat finden sich beim Einlegen von Gemüse oder bei der Wurstherstellung. Die Senföle bieten zusätzlich einen besonderen Nebeneffekt, denn sie sind hilfreich bei der Verdauung und fördern den Stoffwechsel beim Essen.

Die braune Senfsaat

Die Braunsenfsaat ist durch ihre intensive Schärfe gekennzeichnet und wird vermehrt in gemäßigter Klimazone angebaut. Die Pflanzen sind im Mittelmeergebiet, wie beispielsweise Rumänien oder Bulgarien, heimisch. Mit ihrer dunklen und bräunlichen Farbe besitzen die Körner eine Größe zwischen 1 und 2 mm. Im Geruch sind sie ähnlich der Gelbsenfsaat sehr neutral und entwickeln erst beim Zerkauen der Schale einen scharfen Geschmack. Zur besseren Entfaltung des nussigen Aromas bietet sich das Rösten der Senfsaat an. Die braunen Senfsamen sollten beim Kochen erst am Ende der Garzeit zugegeben werden, da sie sonst an Schärfe verlieren.

Mit besten Grüssen,
Ihr Erik Jenss

 

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *